Ursachen des Rußbrandes

Bei der Verbrennung von feuchtem Holz wird für die Verdampfung des Wassers zu viel Energie aufgewendet. Sie fehlt für den weiteren Verbrennungsprozess. Verwenden Sie nur lufttrockenes Holz mit einem Restfeuchtegehalt von maximal 20%. Dieser wird bei korrekter Lagerung je nach Holzart in 1–2 Jahren erreicht. Zu wenig Verbrennungsluft nur mit ausreichender Menge an Verbrennungsluft kann der im Brennstoff enthaltene Kohlenstoff vollständig verbrannt werden. Geben Sie nur soviel Brennstoff auf, wie für Ihre Feuerstätte zugelassen ist. Verwenden Sie nur den Brennstoff, für den Ihre Feuerstätte zugelassen ist.

Ablauf eines Rußbrandes

1. Anfangsphase
Hierbei zieht starker Rauch aus der Schornsteinmündung.
Der Ruß ist noch feucht, Temperatur ca. 550 - 600 Grad C.

2. Durchbrandphase
Jetzt lässt der Rauch nach, hört ganz auf und die Flammen schlagen über die
Schornsteinmündung hinaus, ca. 950 - 1000 Grad C.

3. Nachheizphase
Der Durchbrand ist bis zum Mauerwerk erfolgt. Bei der Durchbrandphase besteht die Gefahr, dass sich der Ruß aufbläht, und zwar um das Siebenfache. Dadurch verengt sich der lichte Querschnitt und die Hitze kann nicht entweichen. Jetzt kann das Gebäude im Nu verqualmen.

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